Irland, die Grüne Insel

 

Lage, Grösse, Bevölkerung

Irland ist die westlichste Insel Europas, westlich von Grossbritannien gelegen. Total 84'421 Km, grösste Länge 486 Km, grösste Breite 275 Km. Die Republik Irland umfasst 70'282 Km, Nordirland (Ulster) 14'139 Km. Die Küstenlänge beträgt 3172 Km Die Republik Irland (Eire) ist von nur 3'917'000 (Zählung 2002) Menschen bewohnt, davon leben über eine Million im Grossraum Dublin, (Hauptstadt).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klima, politische Grenzen, Zeitzone

Das ganze Jahr mild bedingt durch den Golfstrom (North Atlantic Drift). Kälteste Monate: Januar und Februar mit Durchschnittstemparaturen von 4 - 7 Grad Celsius (Tagesmittel). Schnee und Frost sind nahezu unbekannt. Wärmste Monate: Juli und August mit Durschnittstemparaturen von 15 Grad (Tageshöchsttemparaturen von 25 Grad oder mehr sind durchaus möglich).
Als sonnigste Monate gelten Mai und Juni mit 5 - 7 Stunden Sonnenschein täglich,
schöne Abend- Stimmungen und hohe Helligkeit bis Mitternacht sind üblich.
Sehr empfehlenswert sind auch die Monate September und Oktober.

Irland besteht aus 4 Provinzen, welche in 32 Counties aufgeteilt sind: Ulster (in Nordirland), Cavan, Donegal, Monaghan (Republik), Antrim, Armagh, Derry, Down, Fermanagh und Tyrone (alle in Nordirland). Leinster (im Osten), Carlow, Dublin, Kildare, Kilkenny, Laois, Longford, Louth, Meath, Offaly, Westmeath, Wexford und Wicklow. Munster (im Süden), Clare, Cork, Kerry, Limerick, Tipperary und Waterford. Connaught (im Westen), Sligo, Mayo, Galway, Roscommon und Leitrim. Die Zeitzone liegt im Sommer bei GMT + 1, im Winter +0, also Schweizerzeit minus 1 Stunde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichte und Aktualität

Die Bevölkerung von Irland um 1840 betrug über 8 Millionen Menschen. Die schrecklichen Missernten von 1845 - 1850 (the Great Irish Famine) führten zum Hungertod von ca. 2 Millionen. Auswandern (beachten Sie die US-Amerikaner mit Irish Roots) oder Verhungern lautete die Devise damals. Die politische Unabhängigkeit von England wurde erst 1923, zur Tatsache,
nach einem langen und blutigen Kampf über Jahrhunderte. Ulster (Nordirland) verblieb freiwillig im Commenwealth.

Irland war einmal eines der ärmsten Länder Europas. Mit dem EU Beitritt von 1973 änderte sich das Jahr für Jahr, seit 1992/93 ist ein starker, ungebrochener, wirtschaftlicher Aufschwung feststellbar (the Celtic Tiger) und die Arbeitslosenzahl ist relativ tief. Die wichtigsten Wirtschaftbranchen sind im Dienstleistungssektor (Call Centers, Finanzen, Software, Tourismus etc.). Landwirtschaft und kommerzielle Fischerei werden immer unbedeutender.

Irlands Touristenattraktivität basiert auf der "relaxten" Atmosphäre und berühmten Freundlichkeit der Iren sowie der unverdorbenen Natur und einer unvergleichlichen Landschaft. Dies ergibt das "unweigerliche Heimweh" nach dem ersten Besuch:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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